Sexualtherapie in Graz
Hilfe bei sexuellen Problemen und Unsicherheiten
Wenn Sexualität mit Unsicherheit, Druck oder Enttäuschung verbunden ist, kann das sehr persönlich und belastend sein. Vielleicht fällt es Ihnen schwer, darüber zu sprechen, oder Sie wissen noch nicht genau, was Ihnen fehlt und was Sie sich wünschen.
In meiner Praxis für Sexualtherapie in Graz können Sie mit Ihren Fragen und Erfahrungen ankommen, ohne sich dafür rechtfertigen zu müssen. Gemeinsam nehmen wir uns Zeit, Ihr Anliegen zu verstehen und herauszufinden, welche Veränderungen für Sie hilfreich sein könnten.
Eine Sexualberatung umfasst häufig zwei bis fünf Termine. Sie kann Ihnen helfen, die Zusammenhänge Ihrer Schwierigkeiten besser zu verstehen und Vorstellungen darüber zu überprüfen, wie männliche oder weibliche Sexualität vermeintlich sein sollte.
Was sind typische Themen in der Sexualtherapie?
Viele Menschen kommen zu mir wegen:
- Lustlosigkeit
- Erektionsproblemen oder vorzeitigem Samenerguss
- Schmerzen beim Geschlechtsverkehr
- Unsicherheiten oder inneren Blockaden
- unterschiedlichen Bedürfnissen in der Partnerschaft
- Fragen zur eigenen Sexualität
Warum sexuelle Probleme oft bestehen bleiben
Häufig entsteht ein Kreislauf aus:
Druck → Anspannung → negatives Erleben → noch mehr Druck
Viele versuchen, das Problem zu vermeiden oder „einfach zu funktionieren“ –
doch genau das verstärkt die Situation oft.
Was sich durch Sexualtherapie verändern kann
In der Sexualtherapie geht es nicht um Leistung, sondern um ein stimmiges Erleben.
Gemeinsam arbeiten wir daran,
- Druck zu reduzieren
- Zusammenhänge zu verstehen
- neue Erfahrungen zu ermöglichen
- und wieder Sicherheit zu entwickeln
👉 Veränderung entsteht Schritt für Schritt.
Diskretion und ein geschützter Rahmen
Sexualität ist ein sehr persönliches Thema.
Deshalb sind mir besonders wichtig:
absolute Diskretion
ein wertfreier Umgang
ein geschützter Rahmen
👉 Sie bestimmen Tempo und Inhalte.
Selbstverständlich unterliegen alle Gespräche der gesetzlichen Verschwiegenheitspflicht.
Meine therapeutische Arbeitsweise
In meiner Arbeit verbinde ich Verhaltenstherapie und Schematherapie mit meiner Weiterbildung in Sexualtherapie. Gemeinsam betrachten wir, wie persönliche Erfahrungen, wiederkehrende Beziehungsmuster und sexuelles Erleben zusammenwirken. Dabei entwickeln wir Schritte, die zu Ihren Bedürfnissen und Ihrem Alltag passen.
Wenn es schwerfällt, darüber zu sprechen
Über Sexualität zu sprechen, fällt vielen Menschen zunächst schwer. Vielleicht fehlen Ihnen die passenden Worte oder Sie sind unsicher, wie offen Sie über Ihr Erleben sprechen können.
Sie müssen Ihr Anliegen nicht sofort vollständig oder „richtig“ formulieren. In einem geschützten und wertfreien Rahmen bestimmen Sie selbst, welche Themen Sie ansprechen möchten und welches Tempo für Sie stimmig ist.
Allein oder zu zweit?
Sie können sich allein oder gemeinsam mit Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin an mich wenden. Im Erstgespräch klären wir, welches Vorgehen zu Ihrem Anliegen und Ihrer persönlichen Situation passt.
Gemeinsame Gespräche können helfen, unterschiedliche Bedürfnisse und Erwartungen besser zu verstehen. Die Teilnahme ist freiwillig. Auch wenn Ihr Partner oder Ihre Partnerin zunächst nicht mitkommen möchte, können Sie Unterstützung für sich selbst in Anspruch nehmen.
Lustlosigkeit in der Partnerschaft
Wenn sexuelles Verlangen nachlässt, können Routine, Leistungsdruck, unterschiedliche Bedürfnisse oder ungelöste Konflikte eine Rolle spielen. Häufig entsteht mit der Zeit ein Kreislauf aus Erwartung, Rückzug und Enttäuschung, der es beiden Partnern erschwert, wieder unbefangen aufeinander zuzugehen.
In der gemeinsamen Arbeit betrachten wir, was Nähe und sexuelles Erleben gegenwärtig hemmt und welche Veränderungen für Sie beide stimmig wären. Sie erhalten konkrete Anregungen, die Sie in Ihrem privaten Rahmen und in Ihrem eigenen Tempo ausprobieren können. Körperliche oder sexuelle Übungen finden niemals während der Therapieeinheit statt.
Das österreichische Netzwerk für Sexualtherapie bietet weitere Informationen.